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Das Cannabis Grow‑Lexikon

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Trimming

ERNTEVERARBEITUNGHANDWERK

Trimming bezeichnet das Entfernen der überschüssigen Blätter rund um die Blüten nach der Ernte. Ziel ist ein optisch ansprechendes, kompaktes Bud, bei dem nur die harzreichen Blütenblätter übrig bleiben. Nicht getrimmt werden die Trichom-reichen kleinen Zuckerblätter, die direkt aus den Buds herauswachsen, obwohl auch diese oft teilweise entfernt werden.

// NASS TRIMMEN VS. TROCKEN TRIMMEN

Nass trimmen (direkt nach der Ernte)

Die Blätter werden entfernt, bevor die Pflanze trocknet. Die Blätter stehen noch ab und sind leicht zugänglich. Vorteil: schnell und einfach. Nachteil: Die Buds trocknen nach dem Nassschnitt schneller, weil die schützende Blattschicht fehlt. Das kann bei zu trockener Umgebungsluft zu schneller Trocknung und Terpenverlust führen. Nass trimmen ist in feuchten Klimazonen oder Growräumen mit höherer Luftfeuchtigkeit die bessere Wahl.

Trocken trimmen (nach der Trocknung)

Die Pflanze trocknet zuerst vollständig mit allen Blättern. Erst danach wird getrimmt. Die Blätter rollen sich beim Trocknen zusammen und liegen eng an den Buds an, was das Trimmen etwas mühsamer macht. Vorteil: Die Blätter schützen während der Trocknung und verlangsamen sie. Die Buds trocknen gleichmäßiger und schonender. In trockenen Klimazonen ist Trockentrocknen oft die bessere Wahl für Qualität.

Empfehlung: Für höchste Qualität lieber trocken trimmen. Für schnelles Arbeiten mit großen Mengen ist Nassschnitt praktischer.

// WAS ENTFERNEN, WAS LASSEN?

// WERKZEUG

// TRIMMSCHNITT-ABFÄLLE VERWERTEN

Trichom-bedeckte Zuckerblätter und Trimmschnitt müssen nicht weggeworfen werden. Sie eignen sich für die Herstellung von Butter, Ölen oder Trockensieb-Extrakten (Dry Sift / Kief). Je mehr Trichome auf den Blättern, desto wertvoller der Trimmschnitt.