[ AUSGANGSLAGE ]
Warum gerade jetzt
Seit dem 1. April 2024 ist der private Eigenanbau von Cannabis in Deutschland legal. Paragraf 9 Absatz 1 des Konsumcannabisgesetzes erlaubt Volljährigen den Anbau von bis zu drei Pflanzen gleichzeitig am eigenen Wohnsitz.[1]
Damit ist eine Zielgruppe sichtbar geworden, die vorher im Verborgenen agierte und für Hersteller und Handel praktisch nicht ansprechbar war. Diese Menschen kaufen Zelte, Beleuchtung, Belüftung, Substrate, Dünger und Messtechnik. Sie treffen ihre Kaufentscheidungen überwiegend in den ersten Wochen eines Grows, und sie suchen dabei Orientierung.
Genau an dieser Stelle steht Growmigo: im Arbeitsablauf des Growers, nicht daneben.
[ DAS PRODUKT ]
Was Growmigo ist
Growmigo ist ein Web-Portal für private Cannabis-Heimanbauer in Deutschland. Es begleitet einen Durchgang von der Keimung bis zur Ernte an einem Ort: dokumentieren, messen, erinnern, auswerten. Der Kern ist ein digitales Grow-Tagebuch, darum herum liegen die Funktionen, die aus dieser Dokumentation Nutzen ziehen.
- Grow-Tagebuch mit Fotos, Messwerten und Verbrauch je Pflanze und Growbox
- KI-Grow-Assistent, der die eigenen Einträge kennt und auf dieser Grundlage antwortet statt allgemeine Tipps zu geben
- Foto-Analyse, die Mangelerscheinungen und Schädlinge auf Blattfotos einordnet und Lösungsschritte nennt
- Verwaltung von Pflanzen, Growboxen und Samen-Inventar
- Kalender mit Erinnerungen für Gießen, Düngen und Phasenwechsel
- Statistiken über mehrere Durchgänge hinweg, inklusive Ertrag, Dauer und Verbrauch
- Fünf Fachrechner für VPD, Licht, Stromkosten, Outdoor-Timing und THC-Abbau
Frei zugänglich und ohne Anmeldung nutzbar sind das Grow-Wiki mit über 80 Fachbegriffen und Ratgebern sowie der THC-Abbau-Rechner. Beide sind auf Suchmaschinen ausgerichtet und führen Besucher ins Portal.
Alles läuft im Browser, auch auf dem Handy, und lässt sich als App auf den Startbildschirm legen. Das bedeutet: keine Installation, kein App Store und damit auch keine Plattformprovision auf Einnahmen.
[ MARKTDATEN ]
Der Markt in Zahlen
Alle folgenden Angaben stammen aus benannten Quellen und sind über das Quellenverzeichnis nachprüfbar.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Erlaubte Pflanzen je volljähriger Person in Deutschland[1] | 3 gleichzeitiggesetzlich erlaubt seit 01.04.2024 |
| Erwachsene in Deutschland (18 bis 64) mit Cannabiskonsum in den letzten zwölf Monaten[2] | 9,7 %2024, gegenüber 4,5 % im Jahr 2012 |
| Erwachsene in Europa (15 bis 64) mit Cannabiskonsum im letzten Jahr[3] | rund 25 Mio.entspricht 8,7 % der Altersgruppe |
| Genehmigte Anbauvereinigungen in Deutschland[4] | 474von 908 gestellten Anträgen, Stand September 2026 |
| Markt für Pflanzenbeleuchtung in Europa[5] | 1,72 Mrd. USD2025, Prognose 3,77 Mrd. USD bis 2034, jährlich 8,84 % |
Hinweis zur Einordnung: Die Angabe zum Beleuchtungsmarkt umfasst den gesamten europäischen Markt für Pflanzenbeleuchtung, nicht ausschließlich den Cannabisanbau, und stammt anders als die übrigen Angaben nicht von einer amtlichen Stelle, sondern von einem kommerziellen Marktforschungsanbieter.
[ WETTBEWERB ]
Wo wir uns abgrenzen
Grow-Apps gibt es. Tagebuch-Apps mit Erinnerungen, Werkzeuge mit KI-gestützter Bilddiagnose, Nährstoff- und Klimarechner, dazu Community-Plattformen mit öffentlichen Grow-Berichten. Für einzelne Teilbereiche ist der Markt also besetzt.
Drei Dinge unterscheiden Growmigo davon:
- Deutschsprachig und auf deutsches Recht ausgerichtet. Die etablierten Anbieter kommen aus dem englischsprachigen Raum und sind auf nordamerikanische Verhältnisse zugeschnitten. Growmigo rechnet mit drei Pflanzen, kennt das Konsumcannabisgesetz und erklärt im Grow-Wiki die hiesige Rechtslage.
- Breite in einem Produkt. Tagebuch, KI-Assistent auf Basis der eigenen Einträge, Foto-Analyse, Multi-Box-Verwaltung, Samen-Inventar, Statistiken über mehrere Durchgänge und fünf Fachrechner. Einzeln findet sich all das verstreut, in dieser Kombination und auf Deutsch nach unserem Kenntnisstand nicht.
- Web statt App Store. Keine Installation, keine Freigabeprozesse, keine Plattformprovision. Das Portal läuft auf jedem Gerät und lässt sich trotzdem als App auf den Startbildschirm legen.
Diese Einordnung beruht auf eigener Marktbeobachtung und ist keine belegte Marktstudie. Wir behaupten nicht, dass es nichts Vergleichbares gibt, sondern dass die Kombination aus Funktionsumfang, Sprache und rechtlichem Bezug den Unterschied macht.
[ FÜR HERSTELLER ]
Für Hersteller von Grow-Zubehör
Wer Zelte, Lampen, Lüfter, Dünger oder Messtechnik herstellt, hat ein bekanntes Problem: Die Kaufentscheidung fällt weit weg vom eigenen Produkt, meist im Forum, im Video oder im Ladengespräch. Danach verliert sich die Spur. Ob das Produkt im Einsatz überzeugt, ob nachgekauft wird, ob es beim nächsten Grow wieder dabei ist, bleibt unsichtbar.
Growmigo sitzt an einer anderen Stelle im Ablauf:
- Produktkontext statt Streuwerbung. Nutzer legen ihre Growbox mit Zeltgröße, Lichttyp, Wattzahl, Belüftung und Substrat an. Eine Marke kann hier im Setup selbst auftauchen und nicht nur daneben.
- Begleitung über Monate. Ein Grow dauert je nach Sorte und Methode mehrere Monate. In dieser Zeit ist das Portal regelmäßig im Einsatz, vom Keimling bis zur Ernte.
- Rückmeldung aus der Praxis. Im Tagebuch landen Verbrauch, Messwerte, Probleme und Ergebnisse. Das ist Produktwissen, das aus Rezensionen so nicht ablesbar ist.
- Zielgruppe ohne Streuverlust. Wer sich hier registriert, baut an. Es braucht keine Vorqualifizierung.
- Wiederkehr statt Einmalkauf. Nach der Ernte folgt der nächste Durchgang. Kundenbindung entsteht dort, wo der nächste Grow geplant wird.
Möglich ist mehr als ein Logo im Footer. Werbeplatzierungen und Sponsoring sind ausdrücklich erwünscht und für uns ein Baustein der Finanzierung. Dazu kommen Formen, die es nur hier gibt: hinterlegte Produktdaten in der Growbox-Verwaltung, damit Nutzer ihre Lampe oder ihr Zelt direkt auswählen statt abtippen. Gesponserte Fachrechner. Redaktionelle Zusammenarbeit im Grow-Wiki. Aktionen für registrierte Nutzer. Bis hin zur Beteiligung am Unternehmen.
Gekennzeichnet wird, was gekennzeichnet werden muss. Das verlangt das Wettbewerbsrecht ohnehin, und es ist der Grund, warum eine Empfehlung auf dieser Plattform überhaupt Gewicht hat.
[ GESCHÄFTSMODELL ]
Womit Growmigo Geld verdient
Zwei Ertragswege, die auf derselben Grundlage stehen: aktive Nutzer, die über Monate wiederkommen.
- Nutzer. Der Basis-Account bleibt dauerhaft kostenlos. Nach der Beta-Phase kommen kostenpflichtige Pakete mit erweiterten Funktionen dazu. Wer sich während der offenen Beta registriert, erhält als früher Nutzer besondere Konditionen.
- Partner. Werbeplatzierungen, Sponsoring einzelner Bereiche, hinterlegte Produktdaten in der Growbox-Verwaltung und redaktionelle Zusammenarbeit, wie im Abschnitt für Hersteller beschrieben.
Während der offenen Beta ist noch nichts davon aktiv: Es gibt keine gesperrten Funktionen und kein kostenpflichtiges Upgrade. Die Phase dient dem Aufbau der Nutzerbasis, nicht dem Umsatz.
[ ZUSAMMENARBEIT ]
Was wir suchen
Investoren
Kapital für Entwicklung, Infrastruktur und Reichweite. Growmigo ist gebaut und läuft, die nächste Stufe ist Wachstum.
Hersteller
Marken aus dem Grow-Zubehör, die ihre Produkte dort begleiten wollen, wo sie tatsächlich eingesetzt werden.
Fachhandel
Grow Shops und Händler, die ihre Kundschaft über den Kauf hinaus binden wollen, statt sie nach der Kasse zu verlieren.
Vom Werbeplatz über Sponsoring und Produktintegration bis zur Beteiligung ist vieles denkbar, auch in Kombination. Was zu Ihnen passt, klären wir im Gespräch statt über ein Formular.
[ MITTELVERWENDUNG ]
Wofür das Kapital gebraucht wird
Growmigo ist gebaut und läuft. Der nächste Schritt ist nicht Entwicklung von null, sondern Wachstum von klein auf groß. Das kostet an vier Stellen Geld:
- Eigene Server und Infrastruktur. Ein Grow-Tagebuch besteht zu einem guten Teil aus Fotos. Mit jedem Nutzer wachsen Speicherbedarf, Datenbanklast und Sicherungsaufwand. Was für den jetzigen Stand reicht, trägt eine vielfach größere Nutzerzahl nicht.
- Laufende Kosten der KI. Assistent und Foto-Analyse verursachen Kosten pro Anfrage. Diese Ausgaben wachsen unmittelbar mit der Nutzung und sind der Posten, der bei starkem Zulauf zuerst spürbar wird.
- Nutzergewinnung. Das Portal ist fertig, die Zielgruppe existiert, es fehlt die Reichweite. Werbung und gezielte Ansprache sind der direkteste Hebel.
- Weiterentwicklung und Inhalte. Ausbau der Funktionen sowie des Grow-Wikis, das über Suchmaschinen dauerhaft neue Besucher bringt.
Konkrete Beträge, Aufteilung und Zeitplan besprechen wir direkt. Was wir vermeiden wollen, ist eine Zahl auf einer öffentlichen Seite, die ohne den dazugehörigen Plan nichts aussagt.
[ STATUS ]
Wo Growmigo steht
Growmigo ist kein Konzept und kein Prototyp. Alle oben beschriebenen Funktionen sind entwickelt und im Betrieb, das Portal läuft.
Aktuell läuft die offene Beta. Die Registrierung steht allen offen und ist kostenlos, ohne Bewerbung und ohne Warteliste. Mehr dazu auf der Beta-Seite und auf der Seite Über uns.
Zum Team: Hinter Growmigo steht ein sehr kleines Team. Alles, was oben beschrieben ist, wurde in dieser Größe gebaut und wird in dieser Größe betrieben. Wer konkret dahintersteht, besprechen wir im direkten Gespräch und nicht auf einer öffentlichen Seite. Bei persönlichen Angaben halten wir es so zurückhaltend wie bei den Daten unserer Nutzer.
[ KONTAKT ]
Gespräch aufnehmen
Für Investorenanfragen, Herstellerkooperationen und Partnerschaften genügt eine formlose Nachricht. Eine kurze Einordnung, wer Sie sind und woran Sie denken, reicht für den Anfang.
Betreff genügt: Investoren- und Partneranfrage. Wir melden uns so schnell wie möglich zurück.
[ QUELLEN ]
Quellenverzeichnis
Alle Angaben auf dieser Seite sind belegt. Stand der Abrufe: 20.09.2026.
- Konsumcannabisgesetz (KCanG), Paragraf 9 Absatz 1, Anforderungen an den privaten Eigenanbau. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. gesetze-im-internet.de/kcang/__9.html Wortlaut: Volljährigen ist der private Eigenanbau von insgesamt nicht mehr als drei Cannabispflanzen gleichzeitig erlaubt.
- Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Datenportal Sucht und Drogen, Themenseite Cannabis. Datengrundlage: Epidemiologischer Suchtsurvey (ESA) 2024, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. datenportal.bundesdrogenbeauftragter.de/cannabis Angabe: 9,7 Prozent der Erwachsenen konsumierten 2024 in den letzten zwölf Monaten Cannabis, 2012 waren es 4,5 Prozent.
- European Union Drugs Agency (EUDA), European Drug Report 2026, veröffentlicht am 09.06.2026, Kapitel Cannabis, the current situation in Europe. euda.europa.eu/publications/european-drug-report/2026/cannabis_en Angabe: geschätzte 8,7 Prozent der europäischen Erwachsenen, rund 25 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren, konsumierten im letzten Jahr Cannabis.
- Bundesverband Cannabis-Anbauvereinigungen (BCAv), monatliche Abfrage bei den zuständigen Landesbehörden, Stand September 2026, wiedergegeben im Hanfjournal vom 06.09.2026. hanfjournal.de, Meldung vom 06.09.2026 Angabe: 474 genehmigte Anbauvereinigungen bei 908 gestellten Anträgen. Ein bundesweites amtliches Register existiert nicht, die Zuständigkeit liegt bei den Ländern, die Stichtage unterscheiden sich daher je Bundesland.
- IMARC Group, Europe Grow Light Market Report, Stand Juli 2026. imarcgroup.com/europe-grow-light-market Angabe: Marktvolumen 1.721,7 Millionen US-Dollar im Jahr 2025, Prognose 3.774,7 Millionen US-Dollar bis 2034, durchschnittliches jährliches Wachstum 8,84 Prozent. Kommerzielle Marktschätzung, umfasst Pflanzenbeleuchtung insgesamt.