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Das Cannabis Grow‑Lexikon

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Trocknung

ERNTEVERARBEITUNGQUALITÄTGRUNDLAGEN

Die Trocknung ist der erste und kritischste Schritt nach der Ernte. Frisch geerntetes Cannabis enthält 75–80% Wasser. Dieses Wasser muss kontrolliert und langsam entfernt werden, bevor das Material gelagert oder gecurt werden kann. Zu schnelle Trocknung zerstört Terpene und führt zu rauem, unangenehmem Rauch. Zu langsame Trocknung bei hoher Luftfeuchtigkeit fördert Schimmel.

// OPTIMALE TROCKNUNGSBEDINGUNGEN

Goldene Regel: Langsam trocknen bei kühlen Temperaturen erhält mehr Terpene und produziert sanfteren, aromatischeren Rauch als schnelles Trocknen bei Wärme.

// METHODEN: HÄNGEND VS. LIEGEND

Die klassische Methode ist das Hängen: Ganze Äste oder einzelne Buds werden kopfüber an einem Seil aufgehängt. Luft kann von allen Seiten zirkulieren. Buds behalten ihre Form besser. Wer nicht viel Platz hat, legt Buds auf Trockennetze (Mesh-Racks). Diese lassen Luft von unten durch, die Buds müssen aber alle 1–2 Tage gewendet werden, damit die Unterseite nicht feucht bleibt.

// WANN IST DIE TROCKNUNG FERTIG?

Der Trocknungsgrad lässt sich einfach testen:

Wenn dünne Äste noch biegen ohne zu brechen, brauchen die Buds noch Zeit. Wer zu früh in die Curing-Gläser füllt, riskiert Schimmel.

// HÄUFIGE FEHLER

// NACH DER TROCKNUNG: TRIMMEN UND CURING

Nach der Trocknung werden die Buds getrimmt (Zuckerlätter entfernt) und dann in luftdichte Glasgefäße zum Curing gefüllt. Die Reihenfolge Trocknung, Trimmen, Curing ist der Standard für höchste Qualität.