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Das Cannabis Grow‑Lexikon

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Umtopfen (Wann und wie?)

GRUNDLAGENPRAXISPFLANZENPFLEGE

Umtopfen bezeichnet das Versetzen einer Cannabispflanze aus einem kleineren in einen größeren Topf. Es ist ein regelmäßiger Bestandteil vieler Grows, weil das Wurzelsystem mit der Pflanze wächst und irgendwann den verfügbaren Raum vollständig ausfüllt. Eine wurzelgebundene Pflanze (Rootbound) kann nicht mehr optimal Wasser und Nährstoffe aufnehmen und zeigt deshalb Stresssymptome.

// WARUM UMTOPFEN?

Pflanzen wachsen im Verhältnis zu ihrem verfügbaren Wurzelraum. Ein kleiner Topf bedeutet weniger Wurzelmasse, was direkt die oberirdische Pflanzengröße und den Ertrag begrenzt. Gleichzeitig kann in einem zu kleinen Topf die pH-Stabilität schlechter aufrechterhalten werden, weil die Nährstoffkonzentration durch wiederholtes Gießen schneller verändert wird. Umtopfen zum richtigen Zeitpunkt ist ein einfaches Mittel, um das Wachstum zu beschleunigen und Stagnation zu verhindern.

Wann ist die Pflanze wurzelgebunden? Wenn Wurzeln unten aus den Drainagelöchern herauswachsen. Wenn die Pflanze trotz regelmäßigem Gießen schnell wieder trocken ist. Wenn das Wachstum trotz guter Versorgung stagniert.

// DER RICHTIGE ZEITPUNKT

Es gibt zwei Philosophien beim Umtopfen:

// TOPFGRÖSSENEMPFEHLUNGEN

// UMTOPFEN SCHRITT FÜR SCHRITT

// UMTOPFSTRESS MINIMIEREN

// UMTOPFEN IN DER BLÜTE?

In der Regel kein Umtopfen in der Blüte. Die Pflanze ist in einem empfindlichen Energiezustand und Stress kann die Blütenentwicklung verlangsamen oder Hermaphroditismus auslösen. Wenn eine Pflanze in der frühen Blüte (Woche 1–2) deutlich wurzelgebunden ist, kann ein vorsichtiges Umtopfen noch vertretbar sein. Ab Woche 3 der Blüte besser nicht mehr.