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Das Cannabis Grow‑Lexikon

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Keimung (Germination)

BIOLOGIEANFÄNGERGRUNDLAGENSAMEN

Die Keimung (englisch: Germination) ist der erste Schritt im Leben einer Cannabispflanze. Ein trockener Samen erwacht durch Feuchtigkeit und Wärme zum Leben: Er saugt Wasser auf, aktiviert seine Enzyme und streckt die erste Wurzel, den Keimwurzel (Radikel), aus der Samenschale.

// OPTIMALE BEDINGUNGEN

// METHODE 1: WASSERGLAS

Den Samen in ein Glas mit zimmerwarmem Wasser legen. Nach 12–24 Stunden sinkt ein gesunder Samen auf den Boden. Das ist ein gutes Zeichen. Sobald die Radikel sichtbar ist (5–10 mm), wird der Samen vorsichtig ins Substrat gepflanzt. Nicht länger als 24–36 Stunden einweichen, sonst kann der Samen ertrinken.

// METHODE 2: FEUCHTES TUCH (MOST POPULAR)

Zwei Lagen feuchtes Küchenpapier auf einen Teller legen, Samen darauf, mit zwei weiteren Lagen abdecken. In eine verschlossene Box oder einen Gefrierbeutel legen und dunkel & warm lagern. Das Küchenpapier muss feucht, aber nicht nass sein. Prüfe täglich und befeuchte bei Bedarf nach. Sobald die Radikel 2–5 mm lang ist, wird gepflanzt.

Wichtig beim Einpflanzen: Die Radikel zeigt nach unten. Mit einer Pinzette vorsichtig anfassen, nie die Radikel direkt berühren. Tiefe: ca. 5–10 mm, Öffnung nach oben.

// METHODE 3: DIREKT INS SUBSTRAT

Den Samen direkt in ein feuchtes Substrat (z.B. Anzuchterde) pflanzen, etwa 5–10 mm tief, Loch mit Bleistift vorstechen. Substrat gleichmäßig feucht halten, nicht übergiessen. Diese Methode ist am stressfreisten für den Samen, aber du siehst nicht, ob er keimt, bis der Keimling die Oberfläche durchbricht.

// KEIMLINGSPFLEGE

Nach dem Keimen erscheinen zuerst die Keimblätter (Cotyledonen), zwei runde Blättchen. Das sind die Reservestoffe des Samens, keine echten Cannabisblätter. Danach folgen die ersten echten Blätter mit 1–3 Fingern. In dieser Phase braucht der Keimling:

// HÄUFIGE FEHLER