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Das Cannabis Grow‑Lexikon

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SOG (Sea of Green)

TRAININGTECHNIKERTRAGEFFIZIENZ

SOG steht für Sea of Green. Anstatt wenige große Pflanzen intensiv zu trainieren, werden beim SOG viele kleine Pflanzen auf engem Raum kultiviert. Jede Pflanze erhält kaum Vegetationszeit und wird früh in die Blüte geschickt. Das Ergebnis ist ein dichter Teppich aus kleinen Pflanzen mit je einer einzelnen dominanten Kola.

// DAS PRINZIP: VIELE STATT WENIGE

Eine einzelne Cannabis-Pflanze hat physikalische Grenzen: Die untere Hälfte bekommt kaum Licht, viel Energie fließt in Stängel und Blattmasse. SOG umgeht das, indem jede Pflanze so klein bleibt, dass sie fast vollständig in der Lichtzone ist. Keine Pflanze hat eine schattige Unterzone. Das Verhältnis von Blütenmassse zu Gesamtbiomasse ist sehr günstig.

Typisches SOG-Setup: 9–16 Pflanzen pro Quadratmeter, je in kleinen 5–11-Liter-Töpfen. 1–2 Wochen Vegetationszeit, dann sofort Blüte einleiten. Ernte nach 8–10 Wochen.

// SOG MIT STECKLINGEN VS. SAMEN

SOG funktioniert am besten mit genetisch identischen Stecklingen (Klonen). Alle Pflanzen wachsen dann gleich schnell, blühen gleichzeitig und bilden einen gleichmäßigen Teppich. Mit Samen aus verschiedenen Phänotypen ist die Wuchshöhe unterschiedlich, was SOG erschwert. Wer SOG mit Samen machen möchte, sollte feminisierte Samen einer einzelnen, gut bekannten Sorte verwenden.

// SOG SCHRITT FÜR SCHRITT

// VORTEILE VON SOG

// NACHTEILE UND RECHTLICHE HINWEISE

// SOG VS. SCROG

SOG ist schneller und einfacher. SCROG erzielt bei wenigen Pflanzen oft mehr Ertrag pro Stück. Welche Methode besser passt, hängt vom Setup und den eigenen Vorlieben ab.