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Das Cannabis Grow‑Lexikon

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Topping

TRAININGSCHNITTTECHNIKHST

Topping ist eine der am häufigsten angewendeten Trainingstechniken im Cannabisanbau. Dabei wird der Haupttrieb der Pflanze an einer bestimmten Stelle abgeschnitten. Die Pflanze verliert ihren einzigen dominanten Blütenansatz und reagiert, indem sie die beiden nächsten Seitentriebe unterhalb der Schnittstelle zu zwei neuen, gleichwertigen Haupttrieben entwickelt.

// WARUM TOPPING FUNKTIONIERT

Ohne Topping wächst Cannabis als eine hohe Pflanze mit einem dominanten Haupttrieb (Kola) und vielen kleinen Seitentrieben. Die Blütenausbeute wird vom Haupttrieb dominiert, die Seitentriebe liefern deutlich kleinere Blüten. Topping unterbricht die apikale Dominanz: Ohne einen dominanten Haupttrieb wachsen zwei Triebe gleichwertig nach oben und entwickeln sich beide zu vollwertigen Kolas.

Ergebnis nach einem Topping: 2 Haupttriebe. Nach einem zweiten Topping beider neuen Triebe: 4 Haupttriebe. Jedes weitere Topping verdoppelt die Anzahl der Hauptkolas.

// WANN TOPPEN?

// TOPPING SCHRITT FÜR SCHRITT

// TOPPING BEI AUTOFLOWER?

Generell nicht empfohlen. Autoflower-Sorten haben eine begrenzte und festgelegte Vegetationszeit. Das Topping kostet 7–10 Tage Erholungszeit, die bei Autoflower direkt von der Blüteentwicklung abgezogen wird. LST ist bei Autoflower die bessere Wahl.

// TOPPING VS. FIMMING

// NACH DEM TOPPING: WAS KOMBINIEREN?

Topping allein reicht selten aus. Die Kombination mit LST ist ideal: Die neuen Haupttriebe werden nach außen gebogen, um Platz für weitere Seitentriebe zu schaffen. Wer ein SCROG-Netz einsetzt, beginnt direkt nach dem Topping damit, alle aufstrebenden Triebe in das Netz einzuweben.