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Das Cannabis Grow‑Lexikon

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Supercropping

TRAININGHSTTECHNIKFORTGESCHRITTEN

Supercropping ist eine HST-Technik, bei der der Stängel oder Ast so gebogen wird, dass das innere Gewebe (Markgewebe) bricht, während die äußere Hülle (Epidermis) intakt bleibt. Die Pflanze reagiert auf diese kontrollierte Verletzung mit verstärktem Heilungswachstum: An der Knickstelle bildet sich eine verdickte Narbe (Knoten), die den Nährstoff- und Wassertransport in diesen Ast langfristig verbessert.

// WARUM SUPERCROPPING FUNKTIONIERT

Die verdickte Knickstelle ist kein Schwachpunkt, sondern ein Verstärker. Studien und Grower-Erfahrungen zeigen übereinstimmend, dass Äste nach dem Supercropping an der Knickstelle dicker werden als der ursprüngliche Stängel. Der verbesserte Nährstoff- und Wasserfluss kann zu größeren Buds am betroffenen Ast führen. Gleichzeitig wird der Ast durch das Abknicken auf eine niedrigere Position gebracht, was ihn für LST zugänglich macht.

Doppelter Nutzen: Supercropping senkt hohe Äste auf die gewünschte Höhe (wie LST) und stärkt gleichzeitig den Nährstofftransport in diesen Ast.

// SUPERCROPPING SCHRITT FÜR SCHRITT

// WANN SUPERCROPPING ANWENDEN?

// SUPERCROPPING VS. LST

LST biegt Äste ohne sie zu beschädigen. Supercropping verletzt bewusst das innere Gewebe. LST ist risikoärmer und für Einsteiger besser geeignet. Supercropping braucht etwas Fingerspitzengefühl, liefert aber stärkere Ergebnisse an der Knickstelle. Viele erfahrene Grower kombinieren beide Techniken.

// RISIKEN