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Growmigo Maskottchen, eine Cannabisblüte mit Sonnenbrille SORTEN

Die Stammbäume hinter den Namen

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Super Silver Haze

HYBRIDENIEDERLANDEHAZE-LINIECUP-SIEGER
TypHybride, deutlich sativabetont
HerkunftNiederlande, Mitte der 1990er Jahre, Green House Seeds
AbstammungHaze × Northern Lights × Skunk
BlütezeitEtwa 10 bis 12 Wochen
WuchsHoch, schlank, ausgeprägter Stretch, lange harzige Blütenstände
AromaZitrus, Weihrauch, würzig, leicht süßlich
AnspruchMittel bis hoch, braucht Höhe

Super Silver Haze gewann in den Jahren 1997, 1998 und 1999 dreimal in Folge den Cannabis Cup und gilt vielen als die gelungenste Haze-Kreuzung überhaupt. Sie löste ein Problem, an dem die Zucht jahrzehntelang gearbeitet hatte.

// HERKUNFT UND GESCHICHTE

Das Problem hieß Haze. Deren Charakter war außergewöhnlich, ihr Anbau aber praktisch unmöglich: vier bis fünf Monate Blütezeit und eine Wuchshöhe, die jeden Innenraum sprengte.

Die Lösung bestand darin, zwei afghanisch geprägte Linien einzukreuzen: Northern Lights für Kompaktheit und Tempo, Skunk #1 für Ertrag und Stabilität. Das Ergebnis blüht in zehn bis zwölf Wochen und bleibt im Zelt beherrschbar, ohne die Aromatik und die langgestreckte Blütenform der Haze zu verlieren.

Veröffentlicht wurde sie über Green House Seeds. Wie bei White Widow wird die Züchterschaft auch hier unterschiedlich dargestellt, wobei Shantibaba und Nevil Schoenmakers regelmäßig genannt werden.

// IM ANBAU

Super Silver Haze braucht Höhe. Der Stretch nach dem Umschalten ist ausgeprägt, wenn auch längst nicht so extrem wie bei reiner Haze. Wer in einem niedrigen Zelt arbeitet, schaltet früh um und plant ScrOG von Anfang an ein.

Die Blütenstände werden lang und harzig, bleiben aber luftiger als bei indicabetonten Sorten. Das senkt das Risiko für Botrytis deutlich, weshalb sich die Sorte auch für Räume eignet, in denen die Luftfeuchtigkeit schwer zu kontrollieren ist.

Zehn bis zwölf Wochen Blüte sind einzuplanen und wirken sich auf die Stromkosten aus. Dafür fällt der Ertrag bei ausreichender Höhe hoch aus.

// WAS DARAUS WURDE

Super Silver Haze ist selbst zu einem Standardbaustein geworden und taucht in unzähligen Kreuzungen auf. Wichtiger ist aber das Prinzip, das sie etablierte: Einen extremen tropischen Charakter über afghanische Einkreuzung so weit zu bändigen, dass er anbaubar wird, ohne ihn zu verlieren.

Dieses Muster prägt die Zucht bis heute. Jack Herer folgt demselben Gedanken, ebenso zahllose spätere Sorten.

// HÄUFIGE FRAGEN

Was unterscheidet Super Silver Haze von Original Haze?

Vor allem die Praxistauglichkeit. Durch Einkreuzung von Northern Lights und Skunk sinkt die Blütezeit von vierzehn bis zwanzig Wochen auf zehn bis zwölf, und der Wuchs bleibt beherrschbar. Aromatik und die langgestreckte Blütenform der Haze bleiben dabei weitgehend erhalten.

Warum heißt sie Silver?

Der Namensbestandteil verweist auf die dichte, silbrig wirkende Trichomschicht auf den Blüten. Ähnlich wie White bei White Widow ist er eine Beschreibung des Erscheinungsbildes, kein Hinweis auf die Abstammung.

Eignet sich Super Silver Haze für kleine Zelte?

Nur eingeschränkt. Sie streckt sich nach dem Umschalten deutlich. In niedrigen Zelten funktioniert sie, wenn man früh auf 12/12 schaltet und von Anfang an mit ScrOG arbeitet.

Zu den Angaben: Blütezeit, Wuchshöhe und Aroma sind Richtwerte. Sie schwanken erheblich zwischen einzelnen Phänotypen, zwischen Saatgutbanken und je nach Anbaubedingungen. Zur Wirkung machen wir bewusst keine Angaben, weil sie sich nicht aus der Sortenbezeichnung ableiten lässt. Warum das so ist, steht im Artikel zu Genetik.

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