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Growmigo Maskottchen, eine Cannabisblüte mit Sonnenbrille SORTEN

Die Stammbäume hinter den Namen

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Trainwreck

HYBRIDEKALIFORNIENZITRUSERTRAGSSTARK
TypHybride, sativabetont
HerkunftNordkalifornien, Raum Arcata und Humboldt County
AbstammungMexikanische × thailändische × afghanische Linien
BlütezeitEtwa 8 bis 10 Wochen
WuchsHoch und kräftig, starke Verzweigung, ausgeprägter Stretch
AromaZitrone, Kiefer, scharf würzig, leicht mentholartig
AnspruchMittel, sehr wüchsig

Trainwreck stammt aus Nordkalifornien, aus der Gegend um Arcata im Humboldt County, einer Region, die für Cannabisanbau steht wie kaum eine andere. Sie verbindet die Wuchskraft tropischer Linien mit einer Blütezeit, die im Zelt noch handhabbar ist.

// HERKUNFT UND GESCHICHTE

Als Abstammung werden üblicherweise mexikanische und thailändische Linien in Kombination mit einem afghanischen Anteil genannt. Die ersten beiden liefern Wuchsform und das scharfe Zitrusaroma, der afghanische Anteil sorgt dafür, dass die Pflanze nach acht bis zehn Wochen fertig wird und nicht nach vier Monaten.

Der Name geht auf eine Anekdote zurück: Nach einem Zugunglück in der Nähe eines Anbaus hätten die Grower ihre Pflanzen überstürzt ernten und wegschaffen müssen, bevor Einsatzkräfte in die Gegend kamen. Wie bei den meisten Sortennamen dieser Zeit ist das eine Überlieferung und keine dokumentierte Begebenheit.

// IM ANBAU

Trainwreck ist ausgesprochen wüchsig. Sie verzweigt stark, streckt sich nach dem Umschalten deutlich und füllt eine Fläche schnell aus. Das macht sie ertragsstark, verlangt aber Planung: Wer sie in einem niedrigen Zelt führt, schaltet früh um und arbeitet mit LST oder ScrOG.

Die Blüten bleiben mitteldicht, was das Schimmelrisiko gegenüber stark indicabetonten Sorten senkt. Die Pflanze nimmt Nährstoffe gut auf und verträgt eine etwas kräftigere Düngung als empfindlichere Linien wie Chemdawg.

Das Aroma ist scharf und zitrusbetont, insgesamt aber weniger durchdringend als bei den Diesel-Linien.

// WAS DARAUS WURDE

Trainwreck wurde vielfach als Kreuzungspartner genutzt, am bekanntesten in Kombination mit anderen kalifornischen Linien. Ihr Beitrag ist dabei meist die Wuchskraft und das kiefernartig-scharfe Aroma.

Sie steht zugleich für die Rolle, die Nordkalifornien in der Zuchtgeschichte spielt. Neben dem Raum San Francisco, aus dem GSC kam, war Humboldt County über Jahrzehnte das zweite Zentrum der amerikanischen Entwicklung.

// HÄUFIGE FRAGEN

Woher kommt der Name Trainwreck?

Der Überlieferung nach von einem Zugunglück in der Nähe eines Anbaus, nach dem die Grower ihre Pflanzen überstürzt ernten mussten, bevor Einsatzkräfte in die Gegend kamen. Wie bei vielen Sortennamen dieser Zeit ist das eine Anekdote und keine dokumentierte Begebenheit.

Aus welchen Linien besteht Trainwreck?

Üblicherweise werden mexikanische und thailändische Linien in Kombination mit einem afghanischen Anteil genannt. Die ersten beiden bringen Wuchsform und Zitrusaroma, der afghanische Anteil sorgt für die vergleichsweise kurze Blütezeit.

Ist Trainwreck ertragsstark?

Ja, sie verzweigt stark und füllt eine Fläche schnell aus. Das verlangt allerdings Planung, weil sie sich nach dem Umschalten deutlich streckt. In niedrigen Zelten sollte man früh auf 12/12 schalten und mit LST oder ScrOG arbeiten.

Zu den Angaben: Blütezeit, Wuchshöhe und Aroma sind Richtwerte. Sie schwanken erheblich zwischen einzelnen Phänotypen, zwischen Saatgutbanken und je nach Anbaubedingungen. Zur Wirkung machen wir bewusst keine Angaben, weil sie sich nicht aus der Sortenbezeichnung ableiten lässt. Warum das so ist, steht im Artikel zu Genetik.

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